Käsewissen
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Wie bewahrt man Käse am besten auf?

Käseglocken sind übrigens eher dekorativ als nützlich, da der Käse darunter austrocknet. Quelle: alpenweit

Klarsichtfolie oder Wachspapier – wie ihr Käse optimal lagert.

Seien wir ehrlich: Käse ist kein Genussmittel, das man ewig aufbewahren kann. Vor allem sehr reife Käse haben meistens nur eine kurze Haltbarkeitszeit. Deswegen kaufe ich auf dem Markt am liebsten kleine Mengen, die dann auch ruckizucki vernascht werden.

Stücke, die in Klarsichtfolie eingewickelt sind, packe ich vor dem Gang in den Kühlschrank in Papier um – die im Käse lebenden Organismen brauchen schließlich Luft zum Atmen. Beschichtetes Käse- oder Wachspapier, wie man es beim Käsefachhändler bekommt, ist dafür bestens geeignet. Einfach jedes Käsestück separat einwickeln und an einer geeigneten Stelle im Kühlschrank (meist ist es das Gemüsefach) lagern.

Wer einen kühlen, dunklen Raum zur Verfügung hat, der gut belüftet ist, kann seinen Käse auch dort aufbewahren. Wichtig ist aber, dass sich die Raumtemperatur deutlich von der Reifetemperatur des Käses unterscheidet, da es sonst zur Nachreifung kommen kann. Fisch und andere geruchsintensive Lebensmittel solltet ihr auf jeden Fall von eurem Käse fernhalten – es sei denn ihr wollt euren Weichkäse mit Nuancen von Lachs verfeinern.

Wenn ihr im Käsefieber einmal mehr gekauft habt, als ihr essen könnt, kommt bitte nicht auf die Idee, die überschüssigen Mengen einzufrieren. Wie ihr hier nachlesen könnt, schaden Minustemperaturen dem Geschmack. Mein Tipp: Einfach ein paar Freunde einladen und gemeinsam die Käsevorräte vernichten. Dann schmeckt Käse sowieso am besten!

 

P.S.: Käseglocken sind übrigens eher dekorativ als nützlich, da der Käse darunter austrocknet. Aber zum Servieren eignen sich die Glashauben allemal.

 

Fotoquelle: alpenweit

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