Käsewissen
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Warum ich Käse nicht einfriere

Käse kommt bei uns nicht in die Grefiertruhe

„Kann man Käse tiefkühlen?“ – diese Frage hat mich in den Monaten seit meinem ersten Blogbeitrag auf Laib & Käse bereits mehrmals erreicht. Auch wenn andere Blogger diese Frage bejahen, meine Antwort bleibt „Nein“.

Meine erste größere Investition für den Haushalt war eine Tiefkühltruhe. Doch auch wenn ich ein großer Fan des Einfrierens bin – Käse lagert bei uns zu Hause nie unter sechs Grad! Und zwar nicht, weil es unmöglich wäre, Käse einzufrieren. Wie ihr hier und hier nachlesen könnt, kann man Käse mit ein paar Einschränkungen sehr wohl tiefkühlen. Aber ich möchte beim Genuss meines Lieblingsprodukt einfach keine Qualitätsverluste hinnehmen.

Doch genau damit muss man rechnen, wenn man Käse einfriert. Die Kälte tötet die Milchsäurebakterien, unterbindet die Reifung und lässt das im Käse enthaltene Wasser kristallisieren. So werden Struktur und Geschmack nachhaltig verändert. Eine Tatsache, die ich mir Höhsten in Form von Eis gefällt.

Selbst Hartkäsesorten wie der Nordmeerkäse, die das Einfrosten auf Grund ihres geringen Wassergehalts recht gut überstehen, kommen bei uns zu Hause nur in den Kühlschrank. Gut verpackt hält Hartkäse dort schließlich mehrere Wochen. Und seien wir ehrlich: Länger brauchen wir eh nicht, um unsere Käsevorräte zu verputzen!

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