Käseportraits
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Laakenhof: Camembert

Camembert angeschnitten

Mit dem Käse vom Laakenhof verbinde ich eine besondere Erinnerung: Auf dem kleinen Hof in Neubeckum durfte ich nämlich das erste Mal erleben, wie aus flüssiger Milch fester Käse entsteht. Auch wenn ich den Prozess in der Theorie natürlich in- und auswendig kenne – das Ganze in der Käserei von Hilde Schiller live zu erleben, hat mich tief beeindruckt.

Alte Milchviehrasse

Die Milch für den Neubeckumer Rohmilchkäse liefern 12 Kühe der seltenen Nutztierrasse „Altes Schwarzbuntes Niederungsrind“. Direkt gegenüber des Stalls wird sie in Sorten wie den mindestens fünf Monate gereiften Beckumer Berge Käse oder den Münsterländer Spezial mit einer Schicht Schabzinger Klee verarbeitet. Mein Favorit vom Laakenhof ist aber der Camembert, der in Natur oder mit Pfefferkörnern versetzt verkauft wird.

Camembert im Reiferaum

Im Reiferaum bildet sich die weiße Rinde des Camemberts.

Mit seiner weiß-flaumigen Rinde ist der Camembert nicht nur schön anzusehen, sondern ist auch auf der Zunge eine Freude. Die Konsistenz ist cremig, das Aroma dank der grünen Pfefferkörner so mild-würzig, dass das Laib ruckizucki aufgegessen ist.

Käsesteckbrief

Name Camembert

Erzeuger Laakenhof

Milch Kuh

Klassifizierung Weichkäse

Herkunft DE: Neubeckum (NRW)

Übrigens: Die Produzentin dieses Käses ist Teil meines Guides „Stadt Land Käse“. 

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