Käsewissen
Schreibe einen Kommentar

7 Orte, an denen ihr Käse einkaufen könnt

Käse lässt sich an vielen Orten einkaufen

Die Gründe mehr handwerklich hergestellten Käse aus der Region zu kaufen, sind vielfältig. Genauso, wie die Einkaufsmöglichkeiten.

Guter Geschmack, Unterstützung der regionalen Landwirtschaft und die Möglichkeiten, sich vor Ort selbst von der artgerechten Tierhaltung überzeugen zu können, sind wesentliche Punkte, warum es sich lohnt, handwerklich hergestellten Käse aus der Region zu kaufen.

Nachdem ich von euch bereits mehrmals gefragt wurde, wo man handwerklich hergestellten Käse am besten einkaufen kann, möchte ich euch heute mal einen kleinen Überblick über mögliche Bezugsquellen geben.

Hofläden

Die meisten Hofkäsereien verkaufen ihre Produkte direkt “von der Haustüre weg”. Das schöne an Hofläden ist, dass man meist auch einen Blick in Stall und Käserei werfen kann und sich selbst einen Eindruck von den Bedingungen vor Ort verschaffen kann.

In meiner Heimat Nordrhein-Westfalen sind viele Höfe sind mit Bus und Bahn erreichbar und lassen sich mit einer kleinen Wanderung oder einer Radtour kombinieren. Da die Öffnungszeiten der Hofläden variieren, lohnt ein kurzer Anruf vorab.

Meine Lieblingshofläden

  1. Der Hofladen des Schepershofs im Windrather Tal
  2. Natura, der Hofladen von Schloss Hamborn in Borchen (über die Käserei und ihre Produkte habe ich hier und hier berichtet)

Wochenmärkte

Städter, die nicht extra zu den Höfen rausfahren möchten, können sich auch zu Hause mit regionalem, handgemachtem Käse versorgen. Die meisten Betriebe, die ich auf Laib & Käse vorstelle, verkaufen ihre Produkte regelmäßig auf Bauern- und Wochenmärkten. Wer Glück hat, erwischt sogar einen der Käser beim Plausch mit den Händlern vom Nachbarstand.

Meine Lieblingsmärkte

  1. Der Rheinischer Bauernmarkt in Düsseldorf, Krefeld und Neukirchen-Vluyn (wo z.B. der Rohmilchkäse vom Lipperhof verkauft wird)
  2. Der Ökologische Bauernmarkt in Münster (wo z.B. der Käse von Scellebelle verkauft wird)

Fachhandel

Zugegeben, das riesige Käsesortiment und die ganzen unaussprechlichen Namen in einem Käsefachgeschäft können ganz schön einschüchtern. Aber keine Sorge, die meisten Käsehändler freuen sich, ihr Fachwissen mit euch zu teilen.

Meine Lieblingskäseläden

  1.  Käseglück in Köln-Dellbrück
  2. Das Friesische Käselädchen auf Sylt (über die Betreiberin Dörte Dethlefs habe ich hier berichtet)

Onlineshops

Die meisten handwerklich hergestellten Käse sind empfindliche, leicht verderbliche Lebensmittel, die es nicht schätzen, per Post verschickt zu werden. Hart- und Schnittkäse können in der richtigen Verpackung aber ohne Bedenken versendet werden. Einige Höfe haben deswegen inzwischen eigene Onlineshops. Andere haben sich bestehenden Shops wie zum Beispiel www.hofladen-sauerland.de angeschlossen.

Biokisten

Biokisten-Anbieter liefern Lebensmittel direkt bis vor die Haustüre. Obwohl das Angebot vor allem aus verschiedenen Obst- und Gemüsesorten besteht, können viele Biokisten inzwischen auch um andere Lebensmittel wie zum Beispiel Käse und Milch ergänzt werden.

Solidarische Landwirtschaft und Käseaktien

Dank des zunehmenden Bewusstseins für nachhaltige Ernährung, entstehen immer mehr Möglichkeiten, an regionale Lebensmittel zu gelangen. Neben Solidarischen Landwirtschaften (Solawi), kann man inzwischen auch Aktien zur Unterstützung nachhaltiger Betriebe der biologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft erwerben.

Meine Lieblingssolawis und Käseaktienanbieter

  1. entrup 119 in Altenberge bei Münster
  2. Die Käserei Geifertshofen (über die ich hier berichtet habe)

Käsemärkte

Eine gute Möglichkeit, gleich viele unterschiedliche Käsereien aus der Region kennen zu lernen, sind Käsemärkte wie der alle zwei Jahre stattfindende Nieheimer Käsemarkt oder der Sauerländer Käsemarkt in Hüsten.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.